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Öffnen Sie Ihr zu Hause für ein Pflegekind

Wie wird ein Kind zum Pflegekind?

Nicht alle Kinder in unserer Gesellschaft haben die Möglichkeit ausschließlich in der eigenen Familie aufzuwachsen. Eltern können aus unterschiedlichsten Gründen in Situationen kommen, in denen sie – vorübergehend oder dauerhaft – nicht in der Lage sind, ihren Kindern das zu geben, was sie für eine gesunde und glückliche Entwicklung benötigen.

 

Hierfür gibt es viele Ursachen:

andauernde Überforderung der Eltern, ständige Auseinandersetzungen in der Familie, psychische oder physische Erkrankung, Suchtproblematik, Obdachlosigkeit oder Inhaftierung. Für betroffene Kinder kann dies Vernachlässigung, Überforderung und manchmal auch Gewalterfahrung bedeuten.

Eltern können in einer solchen Überforderungs- und Belastungssituation die Unterstützung des Jugendamtes in Anspruch nehmen und bei Bedarf einen Antrag auf Hilfe zur Erziehung in Form von Vollzeitpflege für das Kind stellen.

Vollzeitpflege hat das Ziel, Kindern, deren Familie befristet oder langfristig ausfallen, das Aufwachsen in einer zweiten Familie zu ermöglichen.

 

Pflegekinder sind somit Kinder mit zwei Familien:

Sie habe die Familie, in der sie aufwachsen und sie habe die Familie ihrer leiblichen Eltern. Von den Pflegeeltern werden sie angenommen von der Herkunftsfamilie stammen sie ab. Beides ist für das Kind von großer Bedeutung.

 

Warum braucht es möglichst viele Pflegeeltern?

Kinder, für die wir keine geeignete Pflegefamilie finden können, müssen im Kinderheim aufwachsen.

 

Etwas geben, was nicht jeder geben kann.

Für Pflegeeltern stellt es einen großen Wert dar, Kindern ein gutes Aufwachsen zu ermöglichen und sie in eine positive Zukunft zu begleiten. Dafür sind sie bereit viel Zeit, Gefühl, Verstand, Energie und Ausdauer zu investieren - Geborgenheit zu bieten und Freiräume zu schaffen, damit Kinder ihre Kindheit unbeschwert genießen können und bessere Zukunftschance für sie entstehen.

 

Welche Voraussetzungen braucht man, um ein Pflegekind aufzunehmen?

Erziehungskompetenz, Gesundheit, Straffreiheit, Wohnraum, Toleranz, stabile Lebenssituation, ausreichendes Einkommen, angemessener Altersabstand zum Kind und Kooperationsbereitschaft gegenüber dem Jugendamt.

 

An wen kann ich mich wenden, um genauere Informationen zu erhalten?

 
Frau Kraus
Diplom-Sozialpädagogin (FH)
Telefon:      (0951) 87 1483
Fax:             (0951) 87 1962

E-mail: anita.kraus(at)stadt.bamberg.de

Mit Informationen zum Thema „Pflegekind“ behilflich ist auch:


PFAD – Verein der Pflege- und Adoptivfamilien in Bamberg und Umgebung
Ansprechpartnerin: 1. Vors. Hildegard Götz
Tel. & Fax:  (09503) 500 15 93
www.pfad-bamberg.de

E-Mail: hildegard.goetz(at)vr-web.de


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