Krise nach der Geburt

Krise nach der Geburt

Nichts ist so einschneidend wie die Geburt eines Kindes. Während das Umfeld eine strahlende und überglückliche junge Mutter erwartet, fühlen sich die betroffenen Frauen nicht selten unsicher, missverstanden und mit ihrer Situation allein gelassen. Die Mütter und Väter befinden sich an einem Wendepunkt in ihrem Leben. Vieles ändert sich plötzlich und die Frauen müssen eine enorme Anpassungsfähigkeit leisten. An solchen Wendepunkten sind wir für Krisen besonders anfällig.

Etwa jede neunte Frau erleidet im ersten Jahr nach der Geburt eine Depression oder eine andere psychische Störung. Die Ursachen hierfür sind vielfältig und können von der hormonellen Umstellung über eine schwierige oder sogar als traumatisch empfundene Geburt bis hin zu den Veränderungen durch das Kind oder entsprechende Vorerkrankungen reichen.

Trotzdem ist das Thema wenig bekannt. Die meisten Frauen leiden im Stillen, haben Schuldgefühle und schämen sich ihrer Gefühle. Sie wissen nicht, dass sie an einer behandelbaren Krankheit leiden und an wen sie sich wenden können.

Typische Empfindungen können sein:

Auch Männer können an einer Postpartalen Krise erkranken. Das Risiko dafür steigt, wenn die Mütter unter einer psychischen Störung nach der Geburt leiden. Die Männer müssen sich an die neue Situation mit Kind anpassen und haben eine neue Rolle als Vater zu bewältigen. Vorerkrankungen und eine genetische Disposition  können wie bei der Frau eine Rolle spielen.

Damit Betroffenen verstehen, was mit ihnen geschieht und effektive Hilfe erhalten, hat sich vor einem Jahr das Netzwerk "Krise nach der Geburt" gegründet.

Ziele des Netzwerkes "Krise nach der Geburt":

 

 Flyer zum Thema

 

 

 

Link- und Lesetipps

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