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WiR. Unternehmen Familie. Das Netzwerk


In Zeiten des demographischen Wandels, ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für Unternehmen in der Region.

Die Wirtschaftsregion setzt sich mit verschiedenen Projekten für dieses Thema ein.
Dazu gehört der Familienförderpreis, welcher im November 2008 an engagierte Unternehmen in der Region vergeben wurde genauso wie
"Wir. Unternehmen Familie. Das Netzwerk", welches von der WiR-GmbH koordiniert wird.

Mehr Informationen zum Netzwerk finden Sie auf der Homepage von WiR.

 

eff – effizient familienbewusst führen

Das Projekt wird getragen von Bayerischen Sozialministerium, dem Verband der bayerischen Wirtschaft und dem Verband der bayerischen Metallindustrie. Es beinhaltet ein umfassendes Internetportal mit Informationen für Unternehmen über familienfreundliche Maßnahmen in der Personalpolitik, eine Termin- und Veranstaltungsbörse, ein Netzwerk für den Austausch von Unternehmen untereinander und die Möglichkeit für Unternehmen, eine individuelle Beratung zum Thema zu vereinbaren.

Das große Interesse beim Besuch der Auftaktveranstaltung zeugt von der Wichtigkeit des Themas. Der Fach- und Führungskräftemangel ist im Wirtschaftsraum München bereits eklatant spürbar, ganz speziell in der Elektroindustrie. Viele Unternehmen bieten zwischenzeitlich Möglichkeiten der Arbeitszeitflexibilisierung an, so zum Beispiel projektbezogene Vertrauensarbeitszeit.

Siehe auch: www.eff-portal.de

 

Kurzdarstellung des Projektes (PDF)

Flyer von eff (PDF)


Informationsplattform der Stadt Bamberg zum Thema Beruf und Familie:

www.wirtschaft.bamberg.de

 

Erfolgsfaktor Familie

Eine familienbewusste Arbeitswelt ist entscheidend für eine gelungene Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Mit dem Unternehmensprogramm „Erfolgsfaktor Familie“ setzt sich das  Bundesfamilienministerium zusammen mit den Spitzenverbänden der deutschen Wirtschaft (BDI, BDA, DIHK, ZDH) und dem DGB dafür ein, Familienfreundlichkeit zu einem Markenzeichen der deutschen Wirtschaft zu machen. Die strategischen Kooperationen sind Ausdruck der gemeinsamen Verantwortung von Politik und Wirtschaft für eine familienbewusste Arbeitswelt.

(Quelle: www.erfolgsfaktor-familie.de)

Mehr Informationen über das Projekt der Bundesregierung erfahren Sie unter www.erfolgsfaktor-familie.de. Angesprochen sind v.a. Unternehmen, die Unterstützung und Ideen für die Umsetzung einer familienbewussten Personalpolitik in ihrem eigenen Haus suchen.

 


berufundfamilie-index

Unternehmen können ab sofort ihr Familienbewusstsein individuell messen und sich mit anderen vergleichen - mit dem neuen berufundfamilie-Index.
Entwickelt wurde dieses weltweit einmalige Managementinstrument vom Forschungszentrum Familienbewusste Personalpolitik (FFP) im Auftrag der berufundfamilie gGmbH - einer Initiative der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung - und mit Unterstützung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
Der berufundfamilie-Index ergibt einen Punktwert zwischen 0 und 100, wobei 100 "sehr familienbewusst" und 0 "gar nicht familienbewusst" bedeutet. Er bietet Unternehmensleitungen erstmals die Möglichkeit, die Stärken und Schwächen ihrer Personalpolitik in Bezug auf familienfreundliche Maßnahmen zu überprüfen und diese dann - wo nötig - gezielt zu verbessern.

"Familienfreundlichkeit ist keine Frage der Größe eines Unternehmens oder der Branche", sagt Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen. "Immer mehr Betriebe erkennen, dass sie nur dann eine Chance haben, motivierte und leistungsbereite Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu finden und zu binden, wenn sie es ihren Beschäftigten ermöglichen, Familie und Beruf unter einen Hut zu bekommen. Dazu gehören flexible Arbeitszeitmodelle ebenso wie betrieblich unterstützte Kinderbetreuung oder Wiedereinstiegsprogramme für Eltern. Mit dem berufundfamilie-Index steht den Unternehmen jetzt ein einfaches aber effektives Messinstrument zu Verfügung. Wir erhalten damit ein aussagekräftiges Benchmarking in punkto Familienbewusstsein innerhalb der deutschen Wirtschaft", so Ursula von der Leyen weiter.

Dr. Michael Endres, Vorstandsvorsitzender der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung,
betont: "Der neu entwickelte berufundfamilie-Index ist im nationalen und internationalen Umfeld einmalig. Mit diesem neuartigen Instrument erweitert die berufundfamilie gGmbH ihr Portfolio für die betriebliche Praxis um einen weiteren Baustein und untermauert  ihre Kompetenz in Sachen familienbewusster Personalpolitik."

Der Indexwert, der aus insgesamt 21 Fragen ermittelt wird, bildet alle drei wesentlichen Aspekte betrieblichen Familienbewusstseins ab:
    * den Dialog zwischen Unternehmensführung und Beschäftigten,
    * die Leistung in Form betrieblicher familienbewusster Maßnahmen
    * sowie eine familienbewusste Unternehmenskultur.

Jeder teilnehmende Betrieb erhält eine detaillierte Auswertung seiner individuellen Ergebnisse. Zudem wird der eigene Indexwert - differenziert nach Dialog, Leistung und Kultur - in Relation zu anderen Unternehmen der eigenen Branche und Größe gesetzt. "Der berufundfamilie-Index geht damit weit über eine ausschließliche Erfassung betrieblicher Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie hinaus", so Professor Helmut Schneider, Wissenschaftlicher Leiter am Forschungszentrum Familienbewusste Personalpolitik (FFP).

Ab sofort ist der Index online: www.berufundfamilie-index.de

Seine Praxistauglichkeit hat der Index bei einer deutschlandweiten Unternehmensbefragung unter rund 1.000 Geschäftsführern bzw.
Personalverantwortlichen bereits bewiesen. Wesentliche Ergebnisse sind:
   

* 15 Prozent der deutschen Unternehmen zählen zur Gruppe der Spitzenreiter,
      die sich durch ein besonders hohes Maß an Familienbewusstsein auszeichnen.
      Neben einem breiten Mittelfeld mit Entwicklungspotenzial, dem rund
      70 Prozent der Unternehmen angehören, weisen 15 Prozent noch einen
      deutlichen Nachholbedarf auf.
   

* Familienbewusstsein hängt weder von der Größe noch von der Branche eines
      Unternehmens ab. Unter den Spitzenreitern befinden sich beispielsweise
      Unternehmen mit sechs aber auch mit 12.000 Beschäftigten. Ebenso sind
      sämtliche Wirtschaftszweige vertreten.
   

* Unternehmen, die das audit berufundfamilie durchgeführt haben oder sich in
      Lokalen Bündnissen für Familie engagieren, schneiden deutlich besser ab als
      der bundesdeutsche Durchschnitt.

Der Index ergänzt die bisherigen Angebote der berufundfamilie gGmbH und das Unternehmensprogramm des Bundesfamilienministeriums. Das Unternehmensnetzwerk "Erfolgsfaktor Familie" mit fast 1.700 Mitgliedsbetrieben steht allen Arbeitgebern zur Verfügung, die sich für eine familienbewusste Personalpolitik interessieren. In den Lokalen Bündnissen arbeiten bereits mehr als 4.000 Betriebe in strategischen Kooperationen mit Kommunalverwaltungen, Trägern, Gewerkschaften und Verbänden für eine familienfreundliche Arbeitswelt und Infrastruktur. Das audit berufundfamilie der berufundfamilie gGmbH, das vom Bundesfamilienministerium aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert wird, hat sich als Qualitätssiegel für familienfreundliche Unternehmen etabliert. Mittlerweile tragen mehr als 600 Unternehmen, Institutionen und Hochschulen aus ganz Deutschland das Zertifikat.

Die berufundfamilie gemeinnützige GmbH wurde 1998 von der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung gegründet. Seither hat sich die gGmbH bundesweit zu einem herausragenden Kompetenzträger in Fragen der Vereinbarkeit von Beruf und Familie entwickelt. Ihr zentrales Angebot an alle privaten Unternehmen und öffentlichen Institutionen ist das audit berufundfamilie, das strategische Managementinstrument, das maßgeschneiderte, gewinnbringende Lösungen zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie bereithält. Inzwischen haben mehr als 600 Unternehmen, Institutionen und Hochschulen mit über 1 Million Beschäftigten das audit durchlaufen.

Das Forschungszentrum Familienbewusste Personalpolitik (FFP) wurde im Jahr
2005 auf Initiative der berufundfamilie gGmbH gegründet. Das FFP wird geleitet von Prof. Dr. Irene Gerlach, Westfälische Wilhelms-Universität Münster, und Prof. Dr. Dr. Helmut Schneider, Steinbeis-Hochschule Berlin. Es wird von der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung und aus Mitteln des Europäischen  Sozialfonds finanziert. Mit seiner Forschung will es zur Optimierung und Implementierung familienbewusster Personalpolitik beitragen, Gestaltungsoptionen für Unternehmen ableiten und Handlungsempfehlungen für politische Entscheidungsträger formulieren.

Förderprogramm Betrieblich unterstützte Kinderbetreuung

Seit dem 1. September 2008 bietet das Förderprogramm Betrieblich unterstützte Kinderbetreuung neue Möglichkeiten: Jetzt können Unternehmen unabhängig von ihrer Größe an dem Programm teilnehmen, und Hochschulen, die neue Plätze für die Kinder ihrer Studierenden schaffen, erhalten dafür ebenfalls Unterstützung. Ziel der Neuausrichtung ist es, mehr Beschäftigte und jetzt auch Studierende darin zu unterstützen, Familie und Beruf gut miteinander in Einklang zu bringen.

Inzwischen gibt es seit August 2008 die ersten Gruppen aus Mitarbeiterkindern in Einrichtungen der Kindertagesbetreuung, die gefördert werden. Die Erfahrungen seit Start des Programms zeigen, dass dieses auf eine weitgreifende Bewegung für eine verbesserte Vereinbarkeit von Familie und Beruf trifft, die auch bei Unternehmen Aktivitäten hervorruft.

 

Förderprogramm Betrieblich unterstützte Kinderbetreuung verlängert

Das Bundesfamilienministerium verlängert die Antragsfrist für das Förderprogramm und öffnet es für die öffentliche Kofinanzierung durch Länder und Kommunen.

Das Bundesfamilienministerium hat die Antragsphase für das im Februar 2008 gestartete bundesweite Förderprogramm Betrieblich unterstützte Kinderbetreuung um ein weiteres Jahr bis Ende 2010 verlängert. Gleichzeitig wurden die Richtlinien erweitert, indem sich das Programm öffentlichen Kofinanzierungsmöglichkeiten durch Länder und Kommunen geöffnet hat. Somit können Unternehmen und Träger der Betreuungseinrichtung ab sofort auch weitere Finanzierungsquellen nutzen.

Das aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) finanzierte Förderprogramm richtet sich an Unternehmen, die Kinderbetreuungsplätze für Mitarbeiterkinder bis zum vollendeten dritten Lebensjahr in bereits bestehenden oder neuen Einrichtungen schaffen.

Das Programm ersetzt in den ersten beiden Jahren maximal 50 Prozent der zuwendungsfähigen Betriebskosten, bis zu 6 000 Euro pro Platz und Jahr. Während der Förderung müssen die Betriebskosten für die Betreuungsplätze zu mindestens 25 Prozent durch die beteiligten Unternehmen kofinanziert werden. Darüber hinaus können Elternbeiträge, Eigenmittel des Trägers und /oder sonstige öffentliche (außer andere ESF-Mittel) oder private Mittel zur Finanzierung der Betriebskosten eingesetzt werden.

Weitere Informationen gibt es bei der Servicestelle Betriebliche Kinderbetreuung unter der kostenfreien Telefonnummer: 08 00/00 00-945 und im Internet: www.erfolgsfaktor-familie.de/kinderbetreuung

 

Weitere Infos (Stand 09/2009) als PDF:

 

 

Servicestelle Betriebliche Kinderbetreuung
Oranienburger Straße 65, 10117 Berlin
Telefon: 0800 0000 945
             (030) 284 09 – 190
Telefax: (030) 284 09 – 210

E-Mail: kinderbetreuung(at)erfolgsfaktor-familie.de
Internet: www.erfolgsfaktor-familie.de


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