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Gutes Zeugnis für Familienfreundlichkeit

Ergebnisse einer Mitarbeiterbefragung unter den Beschäftigten der Stadt Bamberg vorgestellt

Die Stadt Bamberg ist auf dem Weg zum Ziel, familienfreundlichste Arbeitgeberin Bambergs zu werden, auf einem guten Weg. Das hat eine Befragung unter den Beschäftigten der Stadt durch das Staatsinstitut für Familienforschung an der Universität Bamberg ergeben.

Mit der Befragung sollte die Stadtverwaltung im Hinblick auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf überprüft und der Bedarf an familienfreundlichen Maßnahmen unter den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ermittelt werden. Ergebnis: Rund 50 Prozent der Beschäftigten beurteilten ihren Arbeitgeber als sehr oder eher familienfreundlich. Die Mittelkategorie „teil/teils“ wählten knapp 40 Prozent. Nur 12 Prozent beurteilten die Stadt als weniger oder gar nicht familienfreundlich.

Von den insgesamt 1.446 beschäftigten Personen bei der Stadt Bamberg, die einen Fragebogen erhielten, beantworteten 823 Personen den Fragebogen. 53,1 Prozent gaben an, dass sie im Großen und Ganzen keine Schwierigkeiten hätten, Beruf und Familie zu vereinbaren. Probleme treten aber bei Erkrankung des Kindes und in den Ferien mit der Kinderbetreuung auf. Daher wurde häufig der Wunsch nach einem Betriebskindergarten, nach Hortplätzen und Ferienbetreuungsangeboten für Kinder der Beschäftigten sowie nach der Einrichtung von Ganztagsschulen in Bamberg zum Ausdruck gebracht.

Insgesamt bekommt auch die Arbeitszeit- und Überstundenregelung der Stadt Bamberg eine gute Bewertung durch die Beschäftigten. Allerdings wurde Kritik geäußert, dass eine flexible Arbeitszeiteinteilung aufgrund der festgelegten Rahmenbedingungen (z.B. Kernarbeitszeiten) nicht möglich sei. Wie die Befragung weiterhin ergab, wünschen sich die Beschäftigten insbesondere unmittelbar vor und nach dem Übergang zur Elternschaft mehr Informationen über Freistellungsmöglichkeiten und Optionen hinsichtlich der Modifikation ihres Arbeitszeitmodells sowie über andere familienfreundliche Maßnahmen der Stadt Bamberg, wobei auch die Väter stärker ins Blickfeld genommen werden könnten.

Familienfreundlichkeit ist eine Zukunftsaufgabe, ein wichtiger Wirtschaftsfaktor auch für die Stadt geworden

Oberbürgermeister Andreas Starke

 

„Wir haben nicht nur uns loben lassen, dafür dass wir schon eine Menge getan haben, sondern werden auch ganz konkrete Maßnahmen ergreifen, die jetzt eingeleitet werden“, kommentierte Oberbürgermeister Andreas Starke die Ergebnisse der Studie. Übrigens: Auf Initiative der städtischen Familienbeauftragten Gisela Filkorn und der Gleichstellungsbeauftragten Gabriele Kepic gibt es für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Bamberg am 18. November (Buß- und Bettag) einen „Kindermitbringtag“. Da an diesem (Werk-)tag kein Schulunterricht stattfindet, können Eltern ihre Kinder mitbringen und von pädagogisch qualifiziertem Personal kindgerecht betreuen lassen. Nur ein Beispiel dafür, wie Familienfreundlichkeit bei der Stadt Bamberg ganz konkret aussehen kann.

 

Wie die Beschäftigten die Familienfreundlichkeit der Stadt Bamberg beurteilen:

 

Sehr familienfreundlich:         11,8 %

Eher familienfreundlich:         36,7 %

Teil/Teils:                               39,4 %

Weniger familienfreundlich:     8,9 %

Gar nicht familienfreundlich:    3,2 %

 

Befragte: 1466 (42 % Frauen, 57% Männer)

Ausgefüllte Fragebögen: 823 (51,9 % Frauen, 48,1 % Männer)

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Best Practice

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